Prinzip der Spurkranzschmierung
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Funktion der Pumpe
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REBS Spurkranzschmierung für Schienenfahrzeuge


Spurkranzschmierung von Eisenbahnen, Straßenbahnen und U-Bahnen

Die Druckluft wird dem Druckluftnetz des Schienenfahrzeugs entnommen. Falls keine Druckluft vorhanden ist, kann eine kleine Kompressorstation geliefert werden.

Das System hat sich seit vielen Jahren bewährt. Der Aufwand zum Einbau einer Anlage ist äußerst gering, da die Technik bestechend einfach ist. Hierdurch ergeben sich große wirtschaftliche Vorteile.

Problem

Verschleiß und Geräuschbildung (Lärmbelästigung insbesondere in Kurven) an Rad und Schiene bei Schienenfahrzeugen aller Art.

Forderung an das Schmierverfahren
  • Kein Abschleudern des Schmierstoffes
  • Punktgenaues Auftragen des Schmierstoffs, damit sich auf der Lauf- bzw. Bremsfläche kein Schmierstoff absetzt
  • Wartungsarm durch einfache Baueinheiten
  • Umweltfreundliche Schmierstoffe, auch mit Feststoffen
  • Geringer Luftverbrauch

Prinzip der Spurkranzschmierung

Prinzip der Spurkranzschmierung


Von einer vorzugsweise pneumatischen Kolbenpumpe wird der Schmierstoff in einen Mischblock gefördert. Von hier wird es mittels turbulenter Luft über patentierte Turbolub-Verteiler schlierenförmig an der Rohrleitungsinnenwand weiter befördert. Am Ende jeder Leitung befindet sich eine Querschnittsverengung (Düse), wo die Luft erheblich beschleunigt wird, so daß es gelingt, den Schmierstoff von der Wand abzulösen und zu versprühen. Hierbei entstehen sehr feine Tröpfchen, die dann auf den Spurkranz auftreffen und diesen benetzen, ohne abgeschleudert zu werden. Durch den Kontakt zwischen Rad und Schiene wird der Schmierstoff vom Rad zur Schiene und damit auch auf die nachfolgenden Räder übertragen.
Da die Kompressoren in den Fahrzeugen nur beschränkte Kapazität aufweisen, kann nicht kontinuierlich, sondern nur taktweise aufgesprüht werden.
Taktweise, das bedeutet entweder wegabhänig oder zeitabhängig, oder gar beides. Selbstverständlich kann die Schmierung auch kurvenabhängig erfolgen.

Im Hause REBS wurde eigens für diese Aufgabenlösung eine frei programmierbare Steuerung "Rematic" entwickelt.
Wir empfehlen die zeitabhängige Taktweise, weil dann sichergestellt ist, daß auf geraden Strecken weniger geschmiert wird, da dort die Fahrzeuge meist schneller fahren. In Kurven wird aber, entsprechend der geringeren Geschwindigkeit, mehr geschmiert. Außerdem ist dieser Taktgeber auch bei Nachrüstung einfach zu installieren.

Die REBS-Einstoffdüsen bewirken ein feines Versprühen des Schmierstoffes auf den Spurkranz. Die Düsen sitzen schwenkbar auf einer am Drehgestell befestigten Halterung.

Vorteile

Getrennte Steuerung für Sprühvorgang und Dosierung. Diese ergibt sehr dünne Schichtdicken und somit kein Abschleudern.
Speziell bei Schmierstoffen mit Feststoffanteil ergeben sich sehr geringe Verbrauchsmengen von etwa 0,5 - 1,5 Ltr. auf 10 000 km.
Es gibt keine beweglichen Teile in den Verteilern und Sprühdüsen.
Die Düsen tropfen nicht nach.

Lösung

Das patentierte REBS Spurkranzschmiersystem.

Der biologisch abbaubare und somit umweltfreundliche Schmierstoff wird berührungslos aufgesprüht, wobei sich eine Schichtdicke von kleiner als 0,001 mm und eine Breite von 10-15 mm ergibt. Geringe Mengen werden während eines Zeitraums von ca. 5 Sekunden in feinste Tröpfchen zerlegt und auf den Spurkranz aufgesprüht. Das Rad macht während des Sprühvorgangs viele Umdrehungen. Der Luftverbrauch liegt bei ca. 3 l pro Düse je Schmiertakt.
Besonders für neuartige Spurkranzschmierstoffe mit Feststoffanteilen ist das System bestens geeignet, da sich in den Turbolub-Verteilern und Sprühdüsen keine beweglichen Teile befinden, die sich festsetzen könnten.

Spurkranzschmierstoffe mit Feststoffen verlängern die Lebensdauer von Rad und Schiene um ein Mehrfaches.